Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Untersuchungsbereiche

Der Umfang der Studie ist in einem Arbeits- und Untersuchungsprogramm beschrieben, das in 14 Aktivitäten gegliedert ist:

  • 1. Beweissicherung (Grundwasser etc.)
  • 2. Aktualisierung und Ergänzung der Datengrundlagen
  • 3. Flussmorphologische Untersuchungen
  • 4. Grundwassermodellierung
  • 5. Hydraulische Abflussrechnung und Nachweise
  • 6. Technische Planung Schifffahrtsstraße
  • 7. Technische Planung ausbaubedingter Hochwasserschutz
  • 8. Verträglichkeitsstudie NATURA 2000-Gebiete
  • 9. Gutachten zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP)
  • 10. Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)
  • 11. Landschaftspflegerische Begleitplanung
  • 12. Bericht zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
  • 13. Fertigstellung Studie
  • 14. Begleitende Aktivitäten (Verkehrsprognose ect.)

Zu Beginn der Untersuchungen wurden umfangreiche technische und ökologische Datenerhebungen vorgenommen. Die neuerliche Kartierung der Flora und Fauna auf einer Fläche von rund 185 Quadratkilometern war notwendig, da die aus dem Raumordnungsverfahren von 2005/2006 vorliegenden Daten nicht mehr verfahrensfest waren, das heißt: Sie erfüllten damit die Aktualitätsansprüche für ein Planfeststellungsverfahren nicht mehr. Für die Erhebung technischer Daten waren beispielsweise Baugrunderkundungen, die Ergänzung des Grundwasserbeobachtungsnetzes und die Erfassung vorhandener Bodendenkmäler erforderlich. Um den Baugrund im Bereich der neuen Deichtrassen und im Bereich der bei Variante C 2,80 geplanten Staustufe zu erfassen, wurden rund 700 Bohrungen durchgeführt.