Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Transparentes Verfahren

Planung

In einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland wird es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen Ökologie, Landwirtschaft, Verkehr und Logistik kommen. Darum benötigen insbesondere große Bauprojekte wie der geplante Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen für ihre Umsetzung eine gesamtgesellschaftliche Akzeptanz. 

Erstmals wurde bei einem derart großen Infrastrukturprojekt eine sehr breit aufgestellte Organisation gewählt, die nach besten Möglichkeiten Befürworter und Kritiker unter einen Hut bringen sollte. Die variantenunabhängigen Untersuchungen wurden federführend von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes durchgeführt und ressortübergreifend von der Wasserwirtschaftsverwaltung sowie den Umweltverwaltungen des Bundes und des Landes Bayern fachlich begleitet. Eine Monitoring-Gruppe verfolgte den gesamten Untersuchungsprozess auf kritisch konstruktive Weise: Hier erörterten vier Vertreter der Umweltverbände sowie vier Repräsentanten der Wirtschaft die laufenden Untersuchungen in ständigen Treffen aus der Sicht der jeweiligen Interessensgruppen. Aus der Monitoring-Gruppe wurden viele Anregungen und Hinweise in die Planungen aufgenommen.

Neuer Weg durch transparente Planung

Die Information und Einbindung der Öffentlichkeit war ein wesentlicher Bestandteil bei der Durchführung der EU-Studie. Alle Ergebnisse der Studie sind im Internet einsehbar. Durch Broschüren, Informationsfilme und zahlreiche Informationsveranstaltungen konnte die Öffentlichkeit den Fortgang der Arbeiten an der EU-Studie kontinuierlich und zeitnah mit verfolgen und kommentieren. Mit der Einbindung der verschiedenen Interessensgruppen in die Monitoring-Gruppe wurde ein neuer Weg in der langjährigen Diskussion um den Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen beschritten