Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Variantenunabhängige Untersuchungen
zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen (hier: bis Stand Dezember 2013)

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Inhalt: Varianten im Vergleich

Zwei Aspekte haben im Rahmen der EU-Studie besonderen Stellenwert: Ein möglicher Ausbau muss sich nicht nur volkswirtschaftlich rechnen, jeglicher Eingriff muss auch naturschutzfachlich bewertet und ausgeglichen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass dies sowohl bei der Variante A als auch bei Variante C 2,80 der Fall ist.

Beide Ausbauvarianten führen zu großen Eingriffen in die Natur. Über die Hälfte dieser Eingriffe sind dabei für den Ausbau des Hochwasserschutzes notwendig. Die Eingriffe lassen sich jedoch bei beiden Varianten direkt an der Donau ausgleichen. Der volkswirtschaftliche Nutzen eines Donauausbaus ist zwischen circa 714 Millionen € bei der Variante A und circa 1,7 Milliarden € bei der Variante C 2,80 größer als die Kosten für die Maßnahme.

Die mögliche Abladetiefe bei Niedrigwasser wird von derzeit 1,60 Meter auf 1,80 Meter bei Variante A und auf 2,35 Meter bei Variante C 2,80 erhöht. Auch die Sicherheit würde sich bei einem Ausbau stark verbessern. So werden bei Variante A trotz steigender Gütermengen gleichbleibende Unfallzahlen prognostiziert. Bei Variante C 2,80 wird von einer Halbierung der Unfallzahlen ausgegangen.

Das Hochwasserschutzsystem für einen Schutz von Siedlungseinrichtungen und bedeutenden Infrastruktureinrichtungen vor ein 100-jährliches Hochwasser ist bei beiden Varianten bis auf den Bereich zwischen Isarmündung und Aicha nahezu identisch. Die Kosten (netto) variieren je nach Ausbauvariante zwischen circa 380 Millionen € für Variante A und circa 340 Millionen € für Variante C 2,80. Sie beinhalten auch die Kosten für Hochwasserschutzmaßnahmen, die rein aus dem Wasserstraßenausbau resultieren.